FFN Connect ruft Bestellungen aus PrestaShop in regelmäßigen Abständen automatisch ab. Damit eine Bestellung übertragen wird, müssen die folgenden Voraussetzungen erfüllt sein.
Voraussetzungen für den Bestellabruf
1. Der Bestellstatus muss „bezahlt, aber noch nicht versendet" sein
Das ist die häufigste Ursache für nicht abgerufene Bestellungen. FFN Connect ruft nur Bestellungen ab, die sich in einem PrestaShop-Status befinden, der als bezahlt und noch nicht versendet gekennzeichnet ist.
Jeder Bestellstatus in PrestaShop trägt zwei Kennzeichen, die du im Backend unter Shop-Parameter → Bestellungen → Status beim jeweiligen Status einsehen kannst:
- „Betrachtet die zugehörige Bestellung als bezahlt" – muss aktiviert sein
- Versand-/Versendet-Kennzeichen – darf nicht aktiviert sein
Der Standardstatus „Zahlung akzeptiert" erfüllt diese Bedingung typischerweise. Eine Bestellung, die noch auf den Zahlungseingang wartet oder bereits als versendet markiert ist, wird nicht abgerufen.
Hinweis
Anders als bei manchen anderen Anbindungen gibt es für PrestaShop keine Status-Auswahltabelle im Fulfillment-Portal. Welche Bestellungen abgerufen werden, ergibt sich direkt aus den Kennzeichen der Bestellstatus in deinem PrestaShop-Backend.
2. Das Bestelldatum muss im Abruf-Zeitraum liegen
FFN Connect ruft Bestellungen ab dem Datum ab, das beim Aktivieren des automatischen Bestellabrufs festgelegt wurde. Bestellungen, die vor diesem Startdatum aufgegeben wurden, werden nicht automatisch übertragen.
Besonderheiten bei PrestaShop-Bestellungen
- Varianten/Kombinationen: Bestellpositionen mit einer Variante (Kombination) werden anhand ihrer Artikelnummer (
Referenz/SKU) zugeordnet. Achte darauf, dass Kombinationen eine Referenz besitzen. - Lieferadresse: Die Adressdaten werden ergänzend zur Bestellung geladen. Fehlt einer Bestellung eine vollständige Lieferadresse, wird sie dennoch importiert – die fehlenden Felder bleiben leer und sollten vor dem Versand geprüft werden.
- Währung: Wird der Bestellung in PrestaShop keine Währung zugeordnet, verwendet FFN Connect ersatzweise EUR.
Warum wird eine einzelne Bestellung nicht abgerufen?
Gehe die folgenden Punkte der Reihe nach durch:
Der Status ist nicht „bezahlt & nicht versendet" (häufigster Fall)
Prüfe, in welchem Status die Bestellung in PrestaShop steht, und kontrolliere im Backend die Kennzeichen dieses Status (siehe Voraussetzung 1).
- Lösung: Setze die Bestellung auf einen Status, der als bezahlt und nicht versendet gekennzeichnet ist (z. B. „Zahlung akzeptiert").
Die Bestellung liegt vor dem Startdatum des Abrufs
Prüfe das Bestelldatum gegen den eingestellten Abruf-Zeitraum (siehe Voraussetzung 2).
Die Verbindung zum Shop ist gestört
Wurden zuletzt der Webservice-Schlüssel, dessen Berechtigungen oder die Shop-URL geändert, kann der Abruf fehlschlagen.
- Lösung: Öffne den Verkaufskanal und prüfe, ob die Verbindung noch besteht. Hinterlege bei Bedarf die aktualisierten Zugangsdaten erneut (siehe Deinen PrestaShop-Shop verbinden).
Versand & Tracking an PrestaShop zurückmelden
Sobald eine Bestellung vollständig versendet wurde, meldet FFN Connect dies an PrestaShop zurück:
- Die Trackingnummer wird zur Bestellung hinterlegt.
- Der Bestellstatus wird auf einen Versand-Status gesetzt (standardmäßig „Versandt").
Hinweis
Der Versandstatus wird erst zurückgemeldet, wenn alle Pakete der Bestellung an deinen Fulfillment-Dienstleister übertragen und versendet wurden. Bei Teillieferungen wird die Bestellung also erst nach Abschluss aller Pakete in PrestaShop auf „versendet" gesetzt.
Wichtig
Damit Trackingnummer und Statuswechsel ankommen, benötigt der Webservice-Schlüssel Schreibrechte auf order_histories und order_carriers (siehe Deinen PrestaShop-Shop verbinden). Fehlen diese Rechte, bleibt die Bestellung in PrestaShop im alten Status ohne Trackingnummer.
Tipp
Wenn mehrere oder alle Bestellungen fehlen, deutet das eher auf ein Verbindungs- oder Berechtigungsproblem hin. Fehlt nur vereinzelt eine Bestellung, ist fast immer der Bestellstatus die Ursache.