CSV-Vorlagen erstellen und Daten importieren

Wie du eine CSV-Vorlage anlegst, deine Spalten den Systemfeldern zuordnest und damit Artikel, Umverpackungen, Stücklisten, Anlieferungen, Umlagerungen und Bestellungen importierst oder Bestände, Versandmeldungen und Retouren exportierst.

Fast alles, was du in FFN Connect anlegen kannst, lässt sich auch als Datei importieren — als CSV oder direkt als Excel-Datei (.xlsx, .xls, .xlsm). Damit FFN Connect weiß, welche Spalte deiner Datei welches Feld im System ist, hinterlegst du einmalig eine Vorlage. Danach genügen zwei Klicks pro Import.

Was du importieren kannst

Vorlagentyp Was entsteht Wo du importierst
Artikel Artikel in deinem Inventar Artikel → ⋮ → Aus CSV importieren
Umverpackung Gebinde/VPE zu einem bestehenden Artikel Artikel → ⋮ → Aus CSV importieren
Stückliste Stücklisten (Set aus mehreren Artikeln) Artikel → ⋮ → Aus CSV importieren
Anlieferung Anlieferung mit Positionen Warenbewegungen → Lieferung ankündigen
Umlagerung Umlagerungsauftrag mit Positionen Warenbewegungen → Umlagerung beauftragen
Bestellung Bestellungen inkl. Positionen und Adressen Bestellungen → Neue Bestellung
Listing Listings eines Verkaufskanals derzeit nur als Vorlagentyp verfügbar
Bestandsexport Kein Import: Die Vorlage legt fest, wie deine Lagerbestände exportiert werden Einstellungen → Lagerbestände deines FTP-Verkaufskanals
Versandmeldungs-Export (Pakete) / Versandmeldungs-Export (Artikel/Chargen) Kein Import: Die Vorlage legt fest, wie deine Versandmeldungen exportiert werden Einstellungen → Bestellungen deines FTP-Verkaufskanals, Karte Versandexport
Retoure Kein Import: Die Vorlage legt fest, wie deine Retouren exportiert werden Retouren, Download-Symbol über der Retourentabelle

Hinweis

Vorlagen anlegen und bearbeiten dürfen nur Benutzer mit der Rolle Inhaber oder Manager. Importieren darf jeder, der die Rechte für den jeweiligen Bereich hat.

Beispiel-Dateien zum Herunterladen

Für jeden Typ findest du hier eine fertige Beispieldatei. Sie enthält die passenden Spalten und ein paar Beispielzeilen — ideal, um sie beim Anlegen der Vorlage als Beispiel-Datei hochzuladen oder als Ausgangspunkt für deinen eigenen Export zu nutzen.

Typ Beispieldatei
Artikel beispiel-artikel.csv
Umverpackung beispiel-umverpackungen.csv
Stückliste beispiel-stuecklisten.csv
Anlieferung beispiel-anlieferung.csv
Umlagerung beispiel-umlagerung.csv
Bestellung beispiel-bestellungen.csv

Alle Beispieldateien sind UTF-8-kodiert und nutzen die in Deutschland üblichen Einstellungen: Semikolon als Trennzeichen und Komma als Dezimaltrennzeichen. Die Spaltenüberschriften entsprechen genau den Bezeichnungen der Systemfelder.

Schritt 1: Vorlage anlegen

  1. Öffne Einstellungen → CSV-Vorlagen.
  2. Klicke auf Vorlage erstellen.
  3. Vergib unter Vorlagenname einen sprechenden Namen, z. B. Lieferant Müller — Anlieferungen.
  4. Wähle unter Was möchtest du importieren oder exportieren? den Vorlagentyp. Er bestimmt, welche Systemfelder dir darunter zur Zuordnung angeboten werden.

FFN Connect: Auswahl „Was möchtest du importieren?" mit den Kacheln Listing, Artikel, Anlieferung, Umlagerung, Umverpackung, Stückliste und Bestellung

Achtung

Wechselst du beim Anlegen den Vorlagentyp, wird die bisherige Zuordnung zurückgesetzt — die Systemfelder unterscheiden sich je Typ. Nach dem Speichern lässt sich der Typ nicht mehr ändern; er steht beim Bearbeiten nur noch neben dem Titel. Brauchst du einen anderen Typ, lege eine neue Vorlage an.

Schritt 2: Beispiel-Datei hochladen (empfohlen)

Lade unter Beispiel-Datei hochladen eine Datei mit deinen echten Spaltenüberschriften hoch. Zwei Dinge passieren dann:

  • FFN Connect liest die Kopfzeile aus. Statt Spaltennamen abzutippen, wählst du sie anschließend bequem aus einer Liste aus.
  • FFN Connect prüft die Datei auf Trennzeichen, Dezimaltrennzeichen, Textbegrenzer und Kodierung. Weichen deine aktuellen Einstellungen davon ab, erscheint der Dialog „Empfohlene Einstellungen übernehmen?" mit den erkannten Werten.

Ohne Beispiel-Datei funktioniert die Vorlage genauso — du trägst die Spaltennamen dann von Hand ein, exakt so, wie sie in der Kopfzeile stehen.

Tipp

Die Beispiel-Datei wird nur zum Auslesen der Kopfzeile verwendet. Es werden dabei keine Daten importiert.

Schritt 3: Spalten zuordnen

Die Zuordnungstabelle hat zwei Spalten:

  • Systemfeld — das Feld in FFN Connect, mit Kurzbeschreibung darunter.
  • Spalte in CSV — die Überschrift der passenden Spalte in deiner Datei.

Du musst nicht jedes Systemfeld belegen. Felder, die du leer lässt, werden beim Import ignoriert.

FFN Connect: Zuordnungstabelle mit den Spalten Systemfeld und Spalte in CSV sowie den Kennzeichen „Pflichtfeld" und „Pflichtfeld*"

Pflichtangaben sind gekennzeichnet:

Kennzeichen Bedeutung
Pflichtfeld (rot) Muss zugeordnet werden.
Pflichtfeld* (gelb) Muss zugeordnet werden, außer eines der Alternativfelder ist gesetzt. Der Tooltip nennt die Alternativen — typischerweise SKU, EAN, UPC oder ASIN.

Schritt 4: Dateiformat einstellen

Unter Erweiterte Vorlageneinstellungen legst du fest, wie deine Datei technisch aufgebaut ist:

Einstellung Auswahl Typisch für Excel-Exporte aus Deutschland
Trennzeichen Komma, Semikolon, Tabulator, Pipe Semikolon ;
Dezimaltrennzeichen Punkt, Komma Komma ,
Textbegrenzer doppeltes, einfaches Anführungszeichen "
Kodierung UTF-8, ISO-8859-1, Windows-1252 UTF-8

Anschließend Speichern. Die Vorlage steht ab sofort in allen Import-Dialogen ihres Typs zur Auswahl.

Tipp

Umlaute, die als ä oder ? ankommen, sind fast immer ein Kodierungsproblem: Stelle auf Windows-1252 (bzw. ISO-8859-1) um oder speichere die Datei in Excel als „CSV UTF-8".

Hinweis

Lädst du eine Excel-Datei hoch, spielen Trennzeichen und Dezimaltrennzeichen keine Rolle — FFN Connect wandelt die Datei intern selbst um.

Schritt 5: Importieren

Der Ablauf ist in allen Bereichen gleich:

  1. Öffne den Dialog des jeweiligen Bereichs (siehe Tabelle oben) und wähle als Modus Datei hochladen statt Manuell erstellen.
  2. Ziehe deine Datei in das Feld Lade Deine Datei hoch. FFN Connect versucht sofort, die passende Vorlage anhand der Spaltenüberschriften zu erkennen.
  3. Prüfe die vorgeschlagene Vorlage unter Vorlage auswählen — oder wähle eine andere aus der Liste.
  4. Klicke auf Import starten.

FFN Connect: Dialog „Neue Anlieferung" im Modus „Datei hochladen" mit Anlieferungsnummer, Ziellager, Upload-Feld und Vorlagenauswahl

Ohne Vorlage importieren: Über Ohne Vorlage fortfahren ordnest du die Spalten direkt im Dialog zu, ohne vorher eine Vorlage zu speichern. Das lohnt sich für einmalige Importe. Für alles, was regelmäßig kommt, ist eine gespeicherte Vorlage schneller und weniger fehleranfällig.

Hinweis

Ordnest du ohne Vorlage zu und lässt dabei alle Felder leer, bricht der Import mit „Es wurden keine Zuordnungen angegeben" ab.

Hinweis

Eine Datei darf höchstens 10 MB groß sein. Erlaubte Formate: .csv, .txt, .xlsx, .xls, .xlsm.

Die Entitäten im Einzelnen

Artikel

Wo: Hauptmenü Artikel, Menü ⋮ neben „Artikel erstellen" → Aus CSV importieren, Typ Artikel.

Pflicht SKU
Verhalten Existiert die SKU bereits in deinem Inventar, wird der Artikel aktualisiert, sonst neu angelegt.
Nützliche Felder Name, EAN/UPC/ASIN/ISBN, Maße und Gewichte, Herkunftsland, HS-Code, Preise

Die Schalterfelder Chargenpflichtig, MHD-pflichtig, Seriennummernpflichtig, Verpackungsmaterial und Teilbar erwartet FFN Connect als true / false. Maße beziehen sich auf die Einheit in der Spalte Maßeinheit (Standard: cm), Gewichte werden in kg geführt.

📄 Beispieldatei: beispiel-artikel.csv

Tipp

Maße und Gewichte lohnen sich früh: Ohne sie kann dein Fulfillment-Dienstleister keine Versandkosten kalkulieren und keine Kartonage vorschlagen.

Umverpackungen

Wo: Hauptmenü Artikel → ⋮ → Aus CSV importieren, Typ Umverpackung.

Jede Zeile beschreibt eine Umverpackung zu einem bestehenden Artikel.

Pflicht eine Eltern-Kennung (Eltern-SKU, Eltern-EAN, Eltern-UPC, Eltern-ASIN oder Eltern-ISBN), Menge (ganze Zahl ≥ 1) sowie EAN, UPC oder Artikelname der Umverpackung
Verhalten Der übergeordnete Artikel muss bereits existieren.

📄 Beispieldatei: beispiel-umverpackungen.csv

Stücklisten

Wo: Hauptmenü Artikel → ⋮ → Aus CSV importieren, Typ Stückliste.

Jede Zeile beschreibt eine Komponente einer Stückliste. Eine Stückliste aus drei Artikeln sind also drei Zeilen mit derselben Eltern-Kennung.

Pflicht eine Eltern-Kennung, eine Kennung der Komponente (SKU, EAN, UPC oder ISBN) und die Menge (> 0)
Verhalten Eltern- und Komponentenartikel müssen bereits existieren; die Zuordnung wird angelegt oder aktualisiert.

📄 Beispieldatei: beispiel-stuecklisten.csv — die Datei zeigt zwei Stücklisten mit je mehreren Komponenten.

Anlieferungen

Wo: Warenbewegungen → Lieferung ankündigen, Modus Datei hochladen, Typ Anlieferung.

Pflicht Menge und eine Artikelkennung (SKU, EAN, UPC oder ASIN)
Vor dem Import Anlieferungsnummer und Ziellager legst du im Dialog fest — sie gelten für alle Zeilen der Datei.
Nützliche Felder Erwartetes Lieferdatum, Bestellnummer aus deinem ERP, Lieferantenname und -nummer, Notiz

Das erwartete Lieferdatum akzeptiert die Formate d.m.Y, Y-m-d und d-m-Y.

Achtung

Ist die Spalte Menge nicht zugeordnet, bricht der Import mit einem entsprechenden Hinweis ab — auch dann, wenn die Datei die Werte enthält.

Typische Fehlermeldungen je Zeile: „Es wurde kein Artikel mit der Kennung … gefunden", „Die Menge fehlt oder ist keine Zahl größer 0", „Die Anlieferung … existiert bereits und kann nicht mehr bearbeitet werden".

📄 Beispieldatei: beispiel-anlieferung.csv

Umlagerungen

Wo: Warenbewegungen → Umlagerung beauftragen, Modus Datei hochladen, Typ Umlagerung.

Pflicht Menge (> 0) und SKU, EAN, UPC oder Produktname
Nützliche Felder Umlagerungsnummer, Ziellager, komplette Lieferanschrift, Versandart, gewünschtes Lieferdatum, Überverkauf zulassen

Mehrere Zeilen mit derselben Umlagerungsnummer werden zu einer Umlagerung mit mehreren Positionen zusammengefasst.

📄 Beispieldatei: beispiel-umlagerung.csv — zwei Umlagerungen an zwei Filialen.

Bestellungen

Wo: Bestellungen → Neue Bestellung, Modus Datei hochladen, Typ Bestellung.

Vor dem Import Du wählst den Verkaufskanal, dem die Bestellungen zugeordnet werden. Für Bestellungen ohne angebundenes System richtest du dafür einmalig einen manuellen Verkaufskanal ein.
Pflicht je Zeile Menge (> 0) und eine Artikelkennung (SKU, EAN, UPC, ASIN oder ISBN)
Mehrere Positionen Alle Zeilen mit derselben Bestellnummer werden zu einer Bestellung zusammengefasst. Lässt du die Bestellnummer in Folgezeilen leer, gehören sie zur zuletzt genannten Bestellung.
Adressen Rechnungs- und Lieferadresse sind getrennte Felder. Ländercodes als ISO-Code (DE, AT).

Der Bestellimport läuft zweistufig: Nach dem Hochladen zeigt FFN Connect eine Vorschau aller erkannten Bestellungen. Erst mit der Bestätigung dort werden sie angelegt.

Wichtig

Bestellungen, bei denen mindestens eine Position keinem Artikel zugeordnet werden kann, werden komplett abgewiesen — nie teilweise importiert. Die betroffenen Bestellnummern werden dir in der Vorschau angezeigt. Lege die fehlenden Artikel an und importiere die Datei erneut.

📄 Beispieldatei: beispiel-bestellungen.csv — enthält eine Bestellung mit zwei Positionen sowie eine zweite Bestellung, deren Folgezeile die Bestellnummer leer lässt.

Bestandsexport

Wo: In den Einstellungen deines FTP-Verkaufskanals unter Einstellungen → Lagerbestände, Feld Vorlage für Bestandsexport.

Mit dem Bestandsexport importierst du nichts. Die Vorlage bestimmt umgekehrt, wie die Datei aussieht, die FFN Connect mit deinen Lagerbeständen erzeugt: welche Felder enthalten sind und wie die Spalten heißen. Deine Zuordnung liest du also andersherum — in Spalte in CSV trägst du ein, welche Überschrift die Spalte in der exportierten Datei bekommen soll.

Aufbau Eine Zeile je Artikel und Lager. Liegt ein Artikel in zwei Lagern, erscheint er in zwei Zeilen.
Pflicht Artikelnummer (SKU) und Lagerbestand
Weitere Felder JFSKU, EAN, Lager, Lager-ID, Verfügbarer Bestand, Blockierter Bestand
Wann Automatisch im Intervall für Bestandsexport, das du im FTP-Verkaufskanal festlegst. Die Datei wird unter dem Dateipfad für Bestandsexport auf deinem Server abgelegt.

Die Bestandsfelder bedeuten:

Feld Bedeutung
Lagerbestand Der gesamte Bestand im Lager, inklusive blockiertem Bestand.
Blockierter Bestand Bestand auf Sperrlagerplätzen, z. B. beschädigte Ware.
Verfügbarer Bestand Der verkaufbare Bestand — Lagerbestand abzüglich blockiertem Bestand.

Brauchst du eine Zeile je Charge bzw. Mindesthaltbarkeitsdatum, wähle stattdessen den Typ Bestandsexport (MHD/Chargen).

Hinweis

Enthält der Export keine einzige Bestandszeile, wird bewusst keine Datei hochgeladen. So kann dein System eine leere Datei nicht als „alles ausverkauft" interpretieren.

Versandmeldungs-Export

Wo: In den Einstellungen deines FTP-Verkaufskanals unter Einstellungen → Bestellungen, Karte Versandexport, Feld Vorlage für Bestellstatus-/Versandexport.

Auch hier importierst du nichts: Die Vorlage bestimmt, wie die Datei aussieht, mit der FFN Connect deinem System meldet, was das Lager versendet hat. In Spalte in CSV trägst du die Überschrift ein, die die Spalte in der exportierten Datei bekommen soll. Es gibt zwei Varianten:

Versandmeldungs-Export (Pakete) Versandmeldungs-Export (Artikel/Chargen)
Aufbau Eine Zeile je Paket einer Versandmeldung Eine Zeile je versendetem Artikel bzw. je Charge
Pflicht Fulfiller-ID und Auftragsnummer zusätzlich SKU und Menge
Weitere Felder Bestellnummer, Sendungsnummer, Tracking-URL, Beigelegter Retourenlabel-Code, Versanddienstleister, Versandart, Versandart-ID, Versanddatum dieselben Felder, dazu Charge und Mindesthaltbarkeitsdatum

Hinweis

In der Variante Artikel/Chargen stammen Sendungsnummer, Tracking-URL und die übrigen Paketangaben immer vom ersten Paket der Versandmeldung. Verschickt das Lager eine Sendung in mehreren Paketen und brauchst du alle Sendungsnummern, nimm die Variante Pakete.

Der Export läuft automatisch im Intervall für Versandbenachrichtigungs-Export. Je nach Exportmodus landen alle Meldungen in einer Sammeldatei oder jede Versandmeldung in einer eigenen Datei. Gibt es seit dem letzten Lauf keine neuen Versandmeldungen, wird keine Datei hochgeladen.

Retourenexport

Wo: Hauptmenü Retouren, Download-Symbol über der Retourentabelle.

Die Vorlage bestimmt, wie die Datei mit deinen Retouren aussieht. In Spalte in CSV trägst du die Überschrift ein, die die Spalte in der exportierten Datei bekommen soll. Eine Vorlage ist dabei optional — du kannst auch ohne exportieren (siehe unten).

Aufbau Eine Zeile je Retourenposition. Die Angaben zur Retoure (Retourennummer, Lager, Kundenadresse …) wiederholen sich in jeder Zeile. Retouren ohne Positionen erscheinen nicht.
Pflicht keine — exportiert wird jedes Feld, für das du einen Spaltennamen einträgst
Felder zur Retoure Retourennummer, Retourenstatus, interne Notiz, Bestellnummer, Retourendatum, Lager-ID, Lagername, Fulfiller-ID, Fulfillment-Netzwerk-Retouren-ID, Kundenadresse (Name, Firma, Straße, PLZ, Ort, Land, E-Mail, Telefon)
Felder zur Position SKU, JFSKU, EAN, Artikelname, Menge, Retourengrund, Notiz zum Retourengrund, Zustand, Notiz zum Zustand, Positionsstatus, Auslieferungs-ID, Fulfillment-Netzwerk-Positions-ID

So exportierst du:

  1. Filtere und durchsuche die Retourentabelle wie gewohnt, z. B. nach Status oder Zeitraum. Möchtest du nur bestimmte Retouren exportieren, markiere sie.
  2. Klicke auf das Download-Symbol über der Tabelle. Es öffnet sich der Dialog Exportieren.
  3. Wähle, was exportiert wird: deine ausgewählten Einträge, die aktuelle Seite oder alle Ergebnisse wie gefiltert.
  4. Wähle unter Spalten aus:
    • Tabellenspalten — die Spalten, die du in der Tabelle siehst, wie bei jeder anderen Tabelle.
    • Alle verfügbaren Felder — alle Felder aus der Tabelle oben, ganz ohne Vorlage. Die Spalten tragen die technischen Feldnamen, z. B. merchant_return_number oder item_merchant_sku.
    • eine deiner Vorlagen unter CSV-Vorlagen — nur die Felder und Spaltennamen deiner Vorlage, mit deren Dateiformat (Trennzeichen, Dezimaltrennzeichen).
  5. Wähle als Dateiformat CSV oder Excel (XLSX) und klicke auf Exportieren. Die Datei wird direkt heruntergeladen.

Über Vorlagen verwalten im selben Auswahlfeld öffnest du die CSV-Vorlagen in einem neuen Tab, etwa um schnell eine passende Vorlage anzulegen.

Retourenstatus, Positionsstatus, Retourengrund und Zustand werden als feste Codes exportiert, damit dein System sie zuverlässig auswerten kann:

Feld Mögliche Werte
Retourenstatus, Positionsstatus Not Transferred (Entwurf), Announced (Angekündigt), Arrived (Ware eingetroffen), Completed (Abgeschlossen), Cancelled (Storniert)
Retourengrund z. B. NoReason, WrongItemSent, DefectiveDoesNotWorkPerfectly, DoNotLikeAnymore, ArrivedTooLate
Zustand Default, Refurbished, Used, Damaged, Unknown

Hinweis

Der Export zeigt den Stand in FFN Connect. Was dein Fulfiller zuletzt im Lager gebucht hat, kann bis zu 30 Minuten brauchen, bis es hier ankommt. Retouren, die noch nicht im Lager angekündigt sind, haben keine Fulfillment-Netzwerk-IDs.

Nach dem Import

Nach jedem Lauf meldet FFN Connect, wie viele Datensätze importiert wurden und wie viele fehlerhaft waren („Die Datei enthält n Datensätze mit Validierungsfehlern"). Häufige Abbruchgründe der gesamten Datei:

Meldung Ursache
Datei ist leer Die Datei enthält keine Datenzeilen.
Kopfzeile fehlt / unvollständig Die erste Zeile enthält keine oder zu wenige Überschriften.
Ungültige Kopfzeile Zwei Spalten tragen denselben Namen.
Trennzeichen nicht valide Das eingestellte Trennzeichen passt nicht zur Datei — es wird nur eine Spalte erkannt.
Alle Zeilen fehlerhaft Keine einzige Zeile war gültig; meist eine falsche Zuordnung der Pflichtfelder.

Tipps für saubere Importe

  • Erst klein testen: Importiere eine Datei mit zwei, drei Zeilen, prüfe das Ergebnis, und lass dann die vollständige Datei laufen.
  • Kopfzeilen stabil halten: Ändert dein Vorsystem die Spaltenüberschriften, greift die gespeicherte Zuordnung nicht mehr. Passe die Vorlage dann einmalig an.
  • Eine Vorlage je Quelle: Lieber Shop-Export Bestellungen und Marktplatz-Export Bestellungen getrennt pflegen, als eine Vorlage ständig umzubauen.
  • Führende Nullen: SKUs und EANs in Excel als Text formatieren, sonst verschwinden führende Nullen und der Artikel wird nicht gefunden.
  • Keine Formeln exportieren: Exportiere Werte, keine Formeln — Zellen, die mit =, +, - oder @ beginnen, werden aus Sicherheitsgründen entschärft.

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